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"Biblisch erneuerte Theologie" – Jahrbuch in neuem Gewand

(entnommen aus dem Newsletter 3/2016 des AfeT)

Das Jahrbuch für evangelikale Theologie erscheint demnächst im dreißigsten Jahrgang. Die Vorstände von AfeT und AfbeT haben in einem längeren Denk- und Entscheidungsprozess die Weichen dafür gestellt, dass das Jahrbuch auch weiterhin seinen Platz in der theologischen Diskussion erhält, die Reichweite des Buches aber nach Möglichkeit noch größer wird. Die beiden Vorsitzenden Christoph Raedel und Jürg Luchsinger schreiben dazu:

  1. Wir sind zuversichtlich, dass das Zeitalter des guten Buches nicht vorbei ist. Wir brauchen auch weiterhin ein gedrucktes Jahrbuch, das man in die Hände nehmen, lesen, aufbewahren oder auch weitergeben kann. Die bereits begonnene Digitalisierung der Beiträge kann die Druckfassung nicht ersetzen, wohl aber ergänzen. Daher werden die Aufsätze, wie bereits begonnen, nach Ablauf von zwei Jahren auch digital verfügbar sein. Dem Wunsch, auf Rezensionen zeitnäher zugreifen zu können, kommen wir dadurch entgegen, dass diese zukünftig über die AfeT-Homepage im Halbjahresrhythmus veröffentlicht werden, wobei wir die Übersichtlichkeit der Darstellung gegenüber der Druckfassung noch einmal deutlich erhöhen können. Im Jahrbuch werden alle im zurückliegenden Jahr online rezensierten Titel aufgeführt werden, so dass auch die Leser des Jahrbuchs über die besprochenen Neuerscheinungen informiert sind.
  2. Wir stehen für eine Erneuerung der christlichen Theologie aus dem Grund und der Geltung der Heiligen Schrift heraus. Aus der Vielzahl der im Zuge eines Preisausschreibens hervorgegangenen Titelvorschläge ist Biblisch erneuerte Theologie als zukünftiger Name für das Jahrbuch ausgewählt worden. Wenn wir aus bibliographischen Gründen mit einer Neuzählung der Jahrgänge beginnen, so wird die Kontinuität mit dem JETh doch daran deutlich, dass das Jahrbuch auch weiterhin im Auftrag von AfeT und AfbeT erscheinen wird. Übrigens beabsichtigen weder AfeT noch AfbeT, etwas an der eigenen Bezeichnung zu ändern.
  3. Wir sind von der Qualität evangelikaler Forschungsbeiträge überzeugt. Deshalb wird das neue Jahrbuch als qualitätsgeprüftes Periodikum erscheinen, in dem das international (auch bei evangelikalen Zeitschriften) übliche System des „double-blind-peer-review“ zur Anwendung kommt. Als Gutachter für Aufsätze, die in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden können, wurden und werden fachlich ausgewiesene Theologinnen und Theologen aus dem Umfeld von AfeT und AfbeT gewonnen, die einen international besetzten wissenschaftlichen Beirat bilden werden. Das anonymisierte Verfahren soll sicherstellen, dass ausschließlich die Qualität der eingereichten Beiträge für die Entscheidung maßgeblich ist. Daher ist mit der Einführung des Prüfverfahrens nicht per se eine Einschränkung des Autorenkreises verbunden.

Am Preisausschreiben zur Namensfindung haben sich zahlreiche Mitglieder und Freunde mit Vorschlägen beteiligt. Vielen Dank dafür! Als Gewinner wurden ermittelt: Siegbert Riecker, der den nun ausgewählten Namen vorschlug, erhält einen Büchergutschein über 100 €, Stefan Schweyer, dessen Vorschlag auf Platz 2 gesetzt wurde, kommt in den Genuss eines Büchergutscheins von 75 €, und einen Gutschein in Höhe von 50 erhält Thomas Dallendörfer, der unter allen Teilnehmern ausgelost wurde.

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